Manifest
vom 8. März 2010
Vereinbarkeit von Familie und Erwerb
Die Vereinbarkeit von Familie und Erwerb ist heute akzeptiert. Dennoch vermissen wir konkrete, politische und wirtschaftliche Massnahmen, um echte Fortschritte zu erzielen. Was es braucht, sind bessere Rahmenbedingungen bei der Kinderbetreuung, im Arbeits- und Schulbereich. Nur mit griffigen Massnahmen können konkrete Fortschritte erzielt werden. Wir erwarten daher von den zuständigen Stellen (Regierung, Verwaltung, Wirtschaft, Organisationen und Privatpersonen) die Umsetzung folgender Forderungen:
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Anpassung der ausserhäuslichen Kinderbetreuungsplätze im Verhältnis zur Anzahl der Kinder im Vorschulalter und schulpflichtigen Alter bis zum 8. März 2015.
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Die flächendeckende Einführung von Tagesstrukturen und Tagesschulen auf allen Schulstufen bis zum 8. März 2015.
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Als Vorbild für Unternehmen: Anhebung der Teilzeitstellen in der Landesverwaltung für Frauen und Männer auf 30% des Gesamtpersonalbestands bis zum 8. März 2013. In Führungs- und Leitungspositionen sind bis zum 8. März 2013 20% Frauen und Männer in Teilzeit beschäftigt.
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Die Einführung eines finanziell unterstützten Elternurlaubs von mindestens sechs Monaten bis zum 8. März 2015.
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Abbau der Lohnungleichheit zwischen Frau und Mann auf 15% (heute 20%) bis zum 8. März 2012, auf 5% bis zum 8. März 2015 und auf 0% bis zum 8. März 2018.
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Die Umsetzung des Steuerabzugs für die familienergänzende Kinderbetreuung in der aktuellen Steuerrevision.


