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Kommission

Wir über uns

Die Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann ist seit 1986 (mit einem Unterbruch von zwei Jahren) ständiges Beratungsorgan der Regierung. Sie besteht aus einer von der Regierung bestimmten Person als Vorsitzende, aus der Leiterin der Stabsstelle für Chancengleichheit als beratendes Mitglied und aus weiteren vier bis sechs Mitgliedern, die von der Regierung gewählt werden. Die Mandatsdauer beträgt vier Jahre.
In den letzten Mandatsperioden hat sich die Kommission vor allem mit dem Themenbereich „Frau und Politik“ auseinandergesetzt. 

Kommissionsmitglieder

Foto der Kommission 

Bildlegende von links nach rechts:
1. Reihe stehend: Bernadette Kubik-Risch, Angelika Tinner-Wolf, Karin Jenny, Helen Goop, 2. Reihe sitzend: Emerita Büchel, Wilfried Kindli, Martha Spiegel-Oehri, Georg Kaufmann

Martha Spiegel-Oehri, FBP, Vorsitzende der Kommission,

Die Gleichstellung von Frau und Mann auf gesetzlicher Ebene ist heute im Fürstentum Liechtenstein zum grössten Teil erreicht. Die tatsächliche Gleichstellung weist allerdings noch Lücken auf. Vor allem aufgrund von historisch überlieferten Rollenzuweisungen und der Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern kommt es – trotz gesetzlicher Regelung – immer wieder zu Diskriminierungen.

Georg Kaufmann, FL, Stellv. Vorsitzender der Kommission,

8 Jahre Gleichstellungsarbeit in der Kommission bestätigen mir: Um in dieser Frage wirklich vorwärts zu kommen, braucht es klare und messbare Ziele. Und diese sind von der Politik vorzugeben; ernst gemeinte Gleichstellung ist Chefsache.

Emerita Büchel, FBP,

Nur wenn wir in allen Politikfeldern an einem Strang ziehen, erreichen wir die Gleichstellung von Frau und Mann.

Helen Goop, VU,

Frauen und Männer werden nie gleich sein, aber sie sollten die gleichen Voraussetzungen, Chancen und Möglichkeiten haben.

Karin Jenny, FL,

Liechtenstein holt den Trendforscher Mathias Horx schon zum zweiten Mal ins Land und ignoriert weiterhin, was weltweit im Kommen ist: ohne Frauen ist kein Staat mehr zu machen. Nach wie vor ist „Quotenregelung“ ein Unwort und dabei wird es ohne dieses Instrument nicht gehen. Gegen jeden Trend und jede globale Entwicklung scheut man sich hier, konsequent Frauen bei gleicher Qualifikation so lange den „Vortritt“ zu lassen, bis die Hälfte aller Führungskräfte und Politiker Frauen sind.

Wilfried Kindli, VU,

Jeder Mensch ist eine unverwechselbare Persönlichkeit. Frauen sind anders als Männer, Du bist anders als ich. Zusammen sind wir Familie, Volk und Teil der Menschheit: Herausforderung und Chance für uns alle.

Angelika Tinner-Wolf, FBP,

Frauen können alles! Es ist unbedingt notwendig, dass Frauen auch in politischen Gremien mitarbeiten und für Ämter kandidieren.

Bernadette Kubik-Risch, Mitglied mit beratender Stimme, von Amtes wegen,

Mit einem Frauenanteil von 24 % sind wir von einer ausgewogenen Vertretung von Frauen und Männern im Landtag noch weit entfernt. Deshalb sind die Aktionen im Hinblick auf die Landtagswahl 2009 der Gleichstellungskommission nach wie vor wichtig und notwendig.

Aufgabenschwerpunkte

  • Aktive Beobachtung der Entwicklung hinsichtlich der Gleichstellung von Frau und Mann und der getroffenen Gleichstellungsmassnahmen
  • Ausarbeitung eigener Empfehlungen oder Anträge zuhanden der Regierung für Massnahmen im Hinblick auf die Gleichstellung von Frau und Mann
  • Stellungnahmen im Rahmen der Vernehmlassungsverfahren zu Gesetzesvorlagen, welche die Gleichstellung von Frau und Mann betreffen
  • Ausarbeitung von Stellungnahmen auf Wunsch der Regierung
  • Öffentlichkeitsarbeit über die Arbeit sowie über Themen oder Anlässe der Kommission